Einleitung
Dies ist der erste Roboter, den ich zusammen mit meinen beiden Freunden für Jugendforscht entwickelt habe. Die Idee war, dass der Roboter lässtige Arbeiten, wie z.B. das Rasenmähen erledigen sollte. Solche Roboter gibt es ja in der Tat schon, allerdings sind diese gelinde gesagt, ziemlich dähmlich!
Sie fahren so lange in eine Richtung, bis sie irgendwo anstoßen oder über ihren Markierungsdraht fahren. Dann drehen sie sich ein Stück und fahren weiter.
Wir dachten uns, dass das auch effizienter geht und überlegten, was man braucht, damit der Roboter in schönen Bahnen das Gras mäht. Herausgekommen ist die Idee, dass es doch schön wäre, wenn der Roboter wüsste, wo genau er sich auf der Wiese befindet und danach navigieren kann.
GPS schied schnell aus, da die Genauigkeit auf maximal 1m doch etwas zu schlecht ist. Also entwickelten wir unser eigenes Navigationssystem: LaGuNaSys: LaserGuydedNavigationSystem.
Es basiert auf Peilung von drei Sendetürmen und ermöglicht uns eine Genauigkeit von etwa 2-3cm. Das Problem am LaGuNaSys waren allerdings die Laser, die wir parallel zum Boden über rotierende Spiegel ablenkten. Denn die Motoren, mit den im 45° geneigten Speigeln konnten wir nie so ausrichten, dass die Laserstrahlen wirklich gerade abgelenkt wurden.
Damit trafen die Laser nicht immer in den Sensor auf dem Roboter und dieser konnte nicht mehr navigieren. Außerdem sprachen die Fotowiderstände in unserem Sensor, die wir zum erkennen des Lasers nutzen wollten bei zu hohen Drehzahlen der Sender nicht mehr an - die "Belichtungszeit" war einfach zu kurz.
Aus Zeitdruck heraus konnten wir leider auch die Ultraschallsensoren nicht mehr verwirklichen und das Programm, wollte auch noch nicht so, wie wir es wollten.
Alles in Allem bekamen wir dann nach dem Wettbewerb immerhin den Sonderpreis des VDI (Verein deutscher Ingenieure) und wir machten uns daran das System zu verbessern: daraus entstand der zweite Roboter: IrGuNaSys, dessen Seite jetzt auch hoffentlich bald mal fertig wird.

























